Der Preis SozialMarie wird seit 2005 jährlich von der Unruhe Privatstiftung für soziale Innovation vergeben. Ziel der SozialMarie ist es innovative soziale Ideen und deren Umsetzung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die Unruhe Privatstiftung fördert durch diesen Preis auch die Vernetzung der Sozialprojekte. Somit können diese als Vorbild für andere Interessierte dienen.

Unter 263 internationalen Einreichungen wurde “Ohrenblicke – Radiokunst von Blinden und Sehenden” gemeinsam mit 30 weiteren Projekten für die SozialMarie 2011 nominiert. Die 15  Preisträger werden am 1. Mai 2011 im Rahmen der Preisverleihung bekanntgegeben.

Fünf Minuten freier Fall? Ein 60 Minuten langer Ritt auf der Punkwelle! Die Salzburger Band präsentiert Ihre ersten auf CD erschienen Stücke und plaudert witzig und gelöst nicht nur über ihre Musik, sondern auch über Gott und die Welt. Die Musik klingt frisch, rotzig, frech und die englischen Texte passen absolut zum punkfeeling. Ein vitales Lebenszeichen der Stadt, abseits von Festung und Festspielhaus.

Die Ohrenblicke-Studiodiskussionen mit Papa Joe (Moderation) gibt es zum Nachhören auf ohrenblicke.eu im Sendungsarchiv.

Weitere 9 Sendungen mit tollen Musikern und Bands sind  über den Äther gegangen! Einmal ist keinmal! Um Ihr musikalisches Schaffen zu würdigen, wird wie immer in jeder  zehnten Sendung Resümee gezogen.

In dieser Sendung gibt’s ein total buntes Spektrum an Musik! Papa Joe präsentiert nochmal die Lieder seiner Gäste der vorangegangenen 9 Sendungen  bevor es mit neuen Gästen weiter geht. Zu hören gibt’s: Landluft, Weiherer, Judith & Zappa, Andrea Eberl, Silke Frost, Bauchweh, Mary Lamaro, Blueswuzln und Dealer

Die Ohrenblicke-Studiodiskussionen mit Papa Joe (Moderation) gibt es zum Nachhören auf ohrenblicke.eu im Sendungsarchiv.

Eine Stadtführung ist nichts Außergewöhnliches. Wir schauen uns verschiedene Gebäude an, Denkmäler und vieles mehr. Die Inhalte, die präsentiert werden, sind meistens an das Auge gerichtet. Und deshalb ist eine Stadtführung im traditionellen Sinne eher langweilig. Was also tun, wenn Gästen, die allesamt blind sind, die Stadt näher bringen möchte. Als unsere Ohrenblicke-Redaktion Besuch von den Kollegen aus Köln und Nürnberg bekam, hat sie sich an die Stadtführerin Inez Reichl gewandt. Inez Reichl gestaltet in Salzburg auch Stadtührungen, die nur auf die Sinne Tasten, Riechen, Schmecken und Hören ausgerichtet sind. Im folgenden Beitrag erfahren wir, wie so eine Stadtführung für vier Sinne abläuft.

Wenn hierzulande der Winter länger dauert, schweifen die Gedanken schon mal ab in wärmere Gefilde. Sonne, Sand und Meer – das wär doch was. Um unsere Stimmung etwas aufzuhellen, haben Sarah und Sebastian Traugott den folgenden Beitrag gestaltet. Sie haben letzten Herbst an der Mirno More Friedensflotte in der Adria teilgenommen. Die Mirno More Friedensflotte ermöglich Kinder mit Behinderungen einmal im Jahr einen aufregenden Segeltörn. Sarah und Sebastian waren mit dabei. Meeresrauschen, Ankerlichten und Möwen-Geschrei im O-Ton kommen uns jetzt gerade richtig.

Gestaltung (Sebatian Traugott, Sarah Traugott, Marcus Diess)
www.mirnomore.org

Der visuelle Eindruck ist beim Kennenlernen meist entscheidend. Wen wir attraktiv finden, den sprechen wir am ehesten an. Wie aber gehen Blinde und Sehbehinderte mit der Herausforderung um, Kontakte zu knüpfen?

Blinde Menschen wollen oft ermuntert werden, auf andere zuzugehen. Kein leichtes Unterfangen, wenn visuelle Signale wie Mimik oder Blicke nicht gedeutet werden können. Wie mischt man sich als Blinder in eine Diskussion ein? Wie lernt man überhaupt Menschen kennen? Was macht einen Menschen abgesehen vom Erscheinungsbild attraktiv? Im Radiofabrik-Studio diskutieren dazu unter der Leitung von Papa Joe: Maxi Haumer, Sonja Schinwald, Stefan Martin und Helmut Kahr.

Buchtipp zum Thema: Jennifer Sonntag. Verführung zu einem Blind Date